Andreas Kossiski übernimmt die Schirmherrschaft für Hawar

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Andreas Kossiski ist Vorsitzender der Region Köln-Bonn 140605_Portraet_Kossiski_ausschnitt-915x1024des Deutschen Gewerkschaftsbundes und für die SPD Abgeordneter im NRW-Landtag. „Hawar“ ist an ihn mit der Bitte herangetreten, die Schirmherrschaft für das Hawar-Hilfsprojekt zu übernehmen.

Herr Kossiski hat sich gern dazu bereit erklärt. In einem ausführlichen Gespräch haben wir gemeinsam überlegt, wie dem Projekt und somit den Flüchtlingen weiter geholfen werden kann. Wir sind zuversichtlich, dass mit der Unterstützung von Herrn Kossiski dem Projekt neue Türen geöffnet werden und wir unsere Aktivitäten ausweiten können.

Kunst hilft … Die Not der Anderen geht uns alle an …

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„Kunst hilft … Die Not der Anderen geht uns alle an!“ Mit diesem Statement organisierte der Verein “10 vor 8, Kultur.Kultur.Integration.” am 22.11.2014 eine Benefizveranstaltung für Flüchtlinge im Irak in Köln Ehrenfeld. Es wurden Kunstwerke versteigert; der Erlös der Versteigerung – insgesamt 1.505 Euro – ging an das Hawar-Hilfswerk. Moderiert wurde die Veranstaltung von Peter Schreiber, der sechs Jahre bis Mitte dieses Jahres Fernseh-Korrespondent der ARD in Afrika war.

8 vor 10

 

Hawar bedankt sich für die hohe Spende und natürlich auch für die Bereitschaft, die Mühe von Organisation und Durchführung dieser Versteigerung auch sich zu nehmen.

 

„Tacos Los Carnales” – Kohlert & Kohlert spenden großzügig

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Durch den Verkauf mexikanischer Spezialitäten haben die Brüder Kohlert, Inhaber von “Tacos Los Carnales”, beeindruckende 535 Euro an Hawar gespendet.

Neben mexikanischen Spezialitäten wurde auch musikalische Unterhaltung geboten. Es war ein unterhaltsamer Abend mit vielen netten und engagierten Menschen, die mit ihrem Appetit für die hohe Spende gesorgt haben. Wir bedanken uns im Namen von Hawar ganz herzlich.

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Hawar-Hilfswerk für Flüchtlinge im Irak

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In der Nacht vom 2. auf den 3. August 2014 überfallen Terroristen  des“ IS“ das Hauptsiedlungsgebiet der Eziden Shingal im Nordirak. Zuvor hatten kurdische Streitkräfte der autonomen Region Irakisch-Kurdistan, die sogenannten Peshmerga, Shingal unter ihren Schutz genommen. Jedoch traten sie in derselben Nacht aus noch ungeklärten Gründen den Rückzug an.

Um den Gräueltaten der Terroristen zu entgehen, versuchten sich die Menschen zu Tausenden in das Shingal-Gebirge zu retten. Mit bloßer Kleidung am Leib und ohne Grundnahrung verharrten sie tagelang bei über 40 Grad Celsius in der prallen Hitze. Allein in den ersten Tagen starben über 70 Kinder an Folge von Dehydration. Männer und Greise, die nicht flüchten konnten, wurden sofort hingerichtet. Frauen und Kinder, vor allem junge Mädchen, wurden als Kriegsbeute gefangen genommen und auf Sklavenmärkte in Mosul und Raqqa verkauft. Schätzungen zufolge befinden sich bis heute noch ca. 5000 Frauen und junge Mädchen in der Gefangenschaft der Terroristen.

Über eine halbe Million Menschen aus Shingal, so schätzen die Vereinten Nationen, derzeit auf der Flucht vor den Gräuel des selbsternannten ,,Islamischen Staates“.  Sie verharren momentan entweder auf Straßen oder in Notunterkünften aus, zumeist unter menschenunwürdigen Verhältnissen. Der anstehende Winter droht die Situation der Flüchtlinge zuzuspitzen, denn eines ist klar: ohne ausreichend wärmende Kleidung und einer winterfesten Behausung sind sie vom Kältetod bedroht.

Dies ist für uns Anlass genug, hier deutlich einen Punkt zu setzen und zu sagen, dass wir die Flüchtlinge nicht ihrem Schicksal überlassen dürfen und wollen. Wir,  das Hilfswerk Hawar solidarisieren uns mit allen Flüchtlingen, egal ob sie Kurden oder Araber, gleichgültig ob sie Christen, Eziden, Schiiten, Sunniten, Turkmenen, Yarsan, Shabak oder Mandäer sind. Mit Ihrer Spende möchten wir unmittelbar vor Ort humanitäre Hilfe leisten.

Hunderttausende sind obdachlos geworden und leben momentan auf den Straßen im autonomen Gebiet Irakisch-Kurdistan. Bald steht ihnen ein harter Winter bevor und sie sind auf jede Spende angewiesen. Es fehlt vor allem an warmer Kleidung, Hygieneartikel und andere notwendige Mittel wie Babynahrung für die Kleinkinder.

Wir  wollen vor allem den Kindern bessere Zukunftsperspektiven ermöglichen. Sobald wieder Friede ist, möchten wir in in Shingal, in dem Menschen verschiedener Herkunft und Religion zusammenleben, Schulen beim Wiederaufbau unterstützen.

Zeigen Sie Solidarität und helfen sie mit Ihrer Spende den betroffen Flüchtlingen, sie sind auf jede Hilfe angewiesen. Jeder Euro zählt.

Auf Wunsch kann eine Spendenquittung ausgestellt werden.

Am 4. Oktober besuchte Elias Aldonani die Flüchtlinge in Khanke und Duhok (Südkurdistan/Nordirak). Herr Aldonani hat vor Ort privat geholfen und gespendet. Gian Aldonani, die Verantwortliche für das Spendenprojekt für die Flüchtlinge im Irak, wird zu Weihnachten in den Irak fliegen und unsere gesammelten Spenden in die Flüchtlingslager bringen.  Die Spenden werden  Winterkleidung und andere dringend benötigte Ware für Kinder und Jugendliche eingekauft.

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